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CIAT Ksiaz


Bericht 4. CIAT KSIAZ 2016


IV. CIAT in Schloss Ksiaz in Polen, 23. – 24.. Juli 2016

zum Gedächtnis an Daisy Fürstin Pless

 Wenn man den weiten Innenhof des Staatsgestütes bei Schloss Ksiaz betritt, ist man von der Schönheit und der Qualität der Zweckbauten, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurden, beeindruckt. Sie umfassen schön gestaltete Stallungen, Remisen und eine wunderschöne Reithalle. Sie bieten aber nur einen Vorgeschmack auf die großartige Gestaltung des Schlosses selbst, das ganz in der Nähe auf der Spitze eines riesigen Felsens inmitten eines herrlichen und sehr gepflegten Parks liegt. Vor dieser Kulisse, des Gestüts und des Parks, fand das 4. CIAT in Schloss Ksiaz statt.

In diesem Jahr hatten sich 15 elegante Gespanne angemeldet. 4 Einspänner, 9 Zweispänner, 1 Dreispänner und 1 Vierspänner. Einige der Gespanne hatten schon früher hier an Wettbewerben teilgenommen. Zur Freude der Organisatoren des Wettbewerbes wie auch der vielen Zuschauer präsentierten auch einige Neulinge ihre Pferde, Geschirre und Kutschen. Die meisten von ihnen kamen aus Westpolen. Drei Gespanne hatten den Weg aus dem Norden und Westen Deutschlands an diesen schönen Ort gefunden.

Dieses Jahr war das Wetter viel angenehmer für die Fahrer und ihre Pferde, verglichen mit dem im letzten Jahr. Die Temperaturen waren mild und eine sanfte Brise war den Fahrern und ihren Gästen in ihren Kutschen willkommen, die ja überwiegend festlich gekleidet waren. Im letzten Jahr war es allen zu heiß und ihre Pferde kamen schnell ins Schwitzen.

Die schicken Gespanne präsentierten sich den Richtern (Enzo Calvi aus Italien, Guiseppe Del Grande aus Italien und Hartmuth Huber aus Deutschland) auf dem Turnierplatz des Gestüts (1.Position). Dann näherten sie sich der zweiten Position im Schatten der Bäume im Park an einem Weiher und fuhren dann weiter entlang der Allee, die direkt zum Vorhof des Schlosses führt. (3. Position). Die Allee und der Vorhof waren gesäumt mit begeisterten Zuschauern, die jedes Gespann mit Applaus bedachten. Besonders die elegante, teils geradezu extravagante Kleidung der Zuschauerinnen trug sehr zur Eleganz der ganzen Veranstaltung bei.

In diesem Jahr war der Kurs der Streckenfahrt gleich ausgelegt wie im letzten Jahr. Der Parcours des Kegelfahrens am Nachmittag dagegen stellte sich als extrem schwierig und nicht flüssig zu fahren heraus. Trotzdem war zum Schluss jeder Fahrer glücklich und die Preisverleihung bot den Zuschauern auf den Tribünen eine wunderschöne Szenerie.15 Gespanne waren nebeneinander aufgereiht und die Fahrer bekamen ihre wohlverdienten Pokale überreicht und die Pferde wurden mit ihren Schleifen dekoriert.

Die Schönheit und der Stil der Pferde, Geschirre, Wagen und Kleider erinnerten jedermann an die Tage des pferdegezogenen Verkehrs, den Reichtum und die Eleganz der Belle Epoque, an die Tage von Daisy Fürstin Pless, der früheren Schlossherrin von Ksiaz, zu deren Gedächtnis diese hervorragende Veranstaltung abgehalten wurde.

Ergebnisse >>...

 

Brief, Results & Videos CIAT KSIAZ 2015


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CIAT in Schloss Ksiaz, Polen,

 17.-19. Juli 2015

 

Das Staatsgestüt in Schloss Ksiaz ist das deutliche Symbol für die Traditionslinien, die in dem dort veranstalteten CIAT zusammenlaufen. Die Tradition der Pferdezucht, die elegante und durchdachte Architektur der Gestütsgebäude – man denke nur an die Reithalle – und die repräsentative Schönheit des Schlosses auf seinem hohen Felsen.

Das CIAT dort verbindet diese Traditionslinien in idealer Weise. Die schönsten Pferde werden in sicherem Gehorsam und im harmonischen Einklang mit dem Willen des Fahrers vorgeführt. Da fahren Gespanne vor von anspruchsvoller städtischer Eleganz ebenso wie authentische ländliche Gespanne, vorgeführt vom Fahrer in der Tracht der Berge der Tatra. Und man muss erst einmal die Begeisterung des sehr zahlreichen Publikums erlebt haben und den Schick und die Eleganz vor allem der Damen im Publikum, um zu verstehen, wie sehr das Ereignis den Charakter und die Leidenschaft der Polen trifft.

Dazu kommt die Kultur des Feierns: Das Fest der Nationen am Vorabend fand in einer sehr persönlichen und freundschaftlichen Atmosphäre statt. Die mitgebrachten regionalen Köstlichkeiten – sowohl fester als auch flüssiger Art – wurden mit Begeisterung und mit erstaunlichem Fassungsvermögen der Teilnehmer weitgehend aufgezehrt. Zwar waren die Polen fast ganz unter sich: Ein deutsches Gespann nahm teil und der Fahrer, der unter der Fahne Australiens antrat, lebt seit langem in Polen. Trotzdem waren die Maßstäbe, die von den Richtern ( Hartmuth Huber-D, Guiseppe del Grande-I, Bruno Kellinghusen-D) angelegt wurden, internationaler Standard.

Sechs Einspänner, elf Zweispänner, ein Pony-Dreispänner, zwei Vierspänner und ein Fünfspänner waren zu diesem Fest der Pferde gekommen. Die Gespanne führten städtische Eleganz mit edlen Karossiers vor vom Kutscher gefahrenem Mylord vor, auch typisch städtische Fiaker-Gespanne, aber auch ländliche Gespanne mit wunderbaren Pferden und von Fahrern in regionaler Tracht vorgestellt. Die Vierer- und der Fünferzug wurden von routinierten Fahrern und ebenso routinierten prächtigen Pferden präsentiert, die schließlich die Siegerehrung zum Ereignis der besonderen Art gestalteten: Die Ehrenrunde geriet zum Karussell, das von den Gespannen im scharfen Tempo, alle drei nebeneinander, vorgeführt wurde und sie schreckten nicht vor scharfen Wendungen in dieser Formation zurück. Die Vorführung machte tiefen Eindruck!

Kein Wunder, dass das Publikum in Begeisterungsstürme ausbrach.

Dass die meisten Preise auf ein und dasselbe Gespann von Roman Kusz entfielen, zeigte, dass dieses Gespann unter allen Gesichtspunkten eben vorbildlich zusammengestellt und gefahren wurde. Es kann, neben den Bemerkungen, die die Richter den Fahrern mitgaben, als Ansporn dienen, sich weiterzuentwickeln und das wunderbare Material, das vorgestellt wurde, noch besser darzustellen.

Fahrer, deren Gäste und das Publikum waren sich einig in ihrer Begeisterung für schöne Pferde, elegant herausgebrachte Gespanne und schick gekleidete Menschen, vor allem Damen. Das macht verständlich, wie treffend das Motto der Veranstaltung gewählt war, das dem Gedächtnis der letzten Fürstin in Ksiaz gewidmet war, Daisy von Pless, einer Ikone der Eleganz ihrer Zeit.

 

                                                                  Hartmuth Huber

Résults 2015 >>...

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Bericht CIAT KSIAZ 2014


Das zweite CIAT auf Schloss Kziaz in Polen

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am 12. und 13. Juli 2014

 

Die Organisatoren der CIATs auf Schloss Kziaz scheinen auf garantiert gutes Wetter abonniert zu sein. Wie letztes Jahr schien die Sonne, der wolkenlose Himmel war saphirblau, durch eine milde Brise fühlte sich die Luft an wie Seide … und so fühlten sich auch alle, die an dem Turnier teilnahmen oder zuschauten, das in dem wunderbaren Park von Schloss Kziaz und auf dem Turnierplatz in nebenan stattfand.

 

Fünf Einspänner, acht Zweispänner, zwei Tandems, eine Einhornanspannung und fünf Vierspänner aus Polen, der Schweiz, Holland, Belgien und Deutschland hatten sich in dem früheren Marstall von Schloss Kziaz, heute ein Staatsgestüt, versammelt, um sich in der Eleganz der Anspannung, der Leistung der Pferde und im Geschick der Fahrer zu messen.


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Das waren die Kriterien der drei Wettbewerbe des CIAT: Präsentation, eine Streckenfahrt über 15 km mit besonderen Fahraufgaben und das Kegelfahren auf dem Turnierplatz. Der Schick der Anspannungen sowie das fahrerische Können der Teilnehmer haben sich gegenüber den sportlichen Leistungen des letzten Jahres erheblich gesteigert. Offensichtlich haben die polnischen Fahrer ein besonderes Gefühl für den Schick der Zusammenstellung eines Gespannes. Jedenfalls war die internationale Jury sehr erfreut über die Ergebnisse der Präsentation. Präsident der Jury war Baron Christian de Langlade (F), der auch Präsident der Association Internationale d’Attelage de Tradition ist, Bruno Kellinghusen (D) und Hartmuth Huber(D).


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Am Samstag bummelten viele Zuschauer entlang des Weges der Kutschen im Park, um die eleganten Gespanne im Vorbeifahren betrachten zu können. Am Sonntag aber waren die Tribünen des Turnierplatzes brechend voll mit begeisterten Zuschauern, die die Fahrer mit anfeuernden Rufen und herzlichem Applaus anspornten.

 

Die Veranstaltung schloss mit einer Siegerehrungsszenerie, die gemalt hätte werden müssen. Die eleganten Gespanne, die vor der Jury exakt aufgereiht waren, die elegante Kleidung der Fahrer und der Passagiere, die stolze Haltung und die Schönheit der Pferde rührten so manchen Zuschauer zu Tränen. Jedermann konnte den Geist der Fürstin Daisy von Pless, der letzten Besitzerin von Schloss Kziaz, spüren, der über der Szenerie schwebte und deren eleganter Lebensstil Vorbild ist für diese wunderschöne und populäre Veranstaltung.


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Sieger waren:

Overall winner :

Christian Mettler (CH) , followed by Urbain van de Voored (B) and Roman Kusz (PL)

Single : Tomasz  Stelmach (PL)

Pair : Christian Mettler (CH)

Tandem : Urbain van de Voorde (B)

Unicorn : Matias Pfeiffer (D)

Team : Ryszard Gil (PL)

 

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